Umbau und Neubau

Auf dem Stalderareal in Oberburg entsteht in den nächsten 3 bis 5 Jahren der OberburgPark, ein Park zum Wohnen und Arbeiten. Der Gewerbebau mit der Werkstatt von 1870 bildet ein historischer Zeuge der frühen Industrialisierung. Der Umbau sowie der Neubau bewahren den Charakter des Areals. Im Übrigen entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Arealbesitzern und der Gemeinde Oberburg mit den total 12 Liegenschaften auf dem Areal ein vielseitig nutzbares Zentrum mit Dorfcharakter. Darin eingefügt wird die BEWO ihren Auftrag in zwei Gebäudekomplexen in idealer Weise wahrnehmen können.

Energiestandards

Die Anforderungen in Bezug auf die Energie-Standards werden wie folgt umgesetzt:

  • Neubau: Umsetzung des Standards Minergie-P-ECO
  • Umbau bestehendes Gebäude: Minergie-ECO

Der Standardzusatz ‚P‘ kann im bestehenden Gebäude nicht mit vernünftigem Aufwand realisiert werden und wird daher nicht umgesetzt.

Hindernisfreies Bauen

Die Planung erfolgt nach den aktuellen einschlägigen Grundlagen, Normen und Empfehlungen. Die wichtigsten planerischen und baulichen Massnahmen bestehen aus:

  • Sämtliche Geschosse im Alt- und Neubau werden auf gleichem Niveau ausgeführt und schwellenlos verbunden
  • Technisch notwendige Schwellen werden auf eine Höhe von 25 mm begrenzt
  • Personenlift (Neubau): Kabinengrösse min. 1.10x1.40 m oder grösser, Liftzugang 0.90 i.L.
  • Toiletten: Je 1 Behindertengerechte WC-Anlage auf allen Etagen
  • Türbreiten und Öffnungsrichtungen je nach Anforderung

Brandschutz

Dem Brandschutz wird hohe Bedeutung beigemessen. Alle tragenden Elemente werden in nicht brennbarer Bauart ausgeführt. Brandabschnitte, Fluchtwege, Wasserlöschposten sind vorgesehen. Bestehendes Gebäude und Neubau werden mit einer Brandmeldeanlage versehen. Sie wird als Vollüberwachung (jeder Raum überwacht) ausgelegt. Zudem wird das Gebäude mit einer Blitzschutzanlage versehen.

Finanzielle Situation

Die Berechnungen des Projektvorhabens gehen von einer Investitionssumme von 25,4 Millionen Franken aus. Mit dem Beschluss des Regierungsrates des Kantons Bern vom Oktober 2014, einen Kantonsbeitrag an das Um- und Neubauprojekt von 20,1 Millionen Franken zu leisten, kann die Finanzierungsplanung weiter umgesetzt werden.

Der Kantonsbeitrag deckt 80% der Projektkosten. 20% wird die BEWO als Eigenmittel beisteuern müssen. Rund 1 Million Franken kann die Genossenschaft aus betrieblichen Mitteln beitragen. Die betriebswirtschaftliche Berechnung unter Berücksichtigung ausreichender Liquidität, Aufrechterhaltung des Betriebes, der Reinvestitionen sowie der notwendigen Amortisationen der geplanten Hypotheken ergibt, dass die Hypothekarbelastung maximal 3,8 Millionen betragen darf. Die restlichen einzubringenden Eigenmittel von 550'000 Franken möchte die BEWO aus Spenden und Beiträgen generieren.

Die finanzielle Unterstützung seitens Privatpersonen, Gewerbe, lokalen und regionalen öffentlichen Geldgebern sowie Stiftungen und Fonds stellt ein wesentlicher sozialgesellschaftlicher Beitrag dar. Jeder Beitrag und jede Spende trägt dazu bei, Betriebseinrichtungen und Ausstattungen von geschützten Arbeitsplätzen zu realisieren – Menschen eine Zukunft zu sichern.

So können Sie Arbeitsplätze in der BEWO sichern oder unsere Photovoltaik-Anlage sponsern. So oder so - Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Sponsor oder Spender werden ›